Die Mobilität wächst seit langer Zeit überdurchschnittlich zum Bruttosozialprodukt. Dieses starke Wachstum hat auch negative Auswirkungen: Ökologische Belastungen, Landverbrauch, Zersiedelung usw. Es stellen sich insbesondere folgende Fragen:

  • Ist eine Entkoppelung des Verkehrswachstums vom Wirtschaftswachstum (wie im Energiebereich) anzustreben und möglich? Mit welchen Instrumenten?
  • Wie können die negativen ökologischen Auswirkungen des Verkehrs vermindert werden?
  • Wie kann eine bessere Abstimmung zwischen Verkehr und Siedlungsentwicklung gefördert werden?

Alle Verkehrsträger (Strasse, Schiene, Luft) stossen zunehmend an Kapazitätsgrenzen, was zu Staus auf der Strasse, Stehplätzen in den Zügen und volkswirtschaftlichen Schäden führt. Die Kapazitätsgrenzen beschränken sich typischerweise auf wenige Spitzenstunden pro Tag.

  • Inwieweit soll man diese Kapazitätsgrenzen durch Ausbauten der Infrastruktur und/oder durch die Beeinflussung der Nachfrage (Glättung der Spitzenbelastung) reduzieren?
  • Welche finanziellen und ökologischen Grenzen bestehen bei Ausbauten?
  • Welche Instrumente sollen für die Nachfragesteuerung eingesetzt werden: Freiwillige Massnahmen von Wirtschaft und Gesellschaft, Preissignale usw.?

Längerfristig sind bedeutend mehr finanzielle Mittel für den Unterhalt und die notwendigen Ausbauten nötig als heute. Die staatliche Verkehrsfinanzierung stösst jedoch an Grenzen, da für die knappen Steuergelder eine grosse Mittelkonkurrenz mit andern dynamischen Aufgaben besteht. Zudem nimmt die Hauptquelle der staatlichen Verkehrsfinanzierung – die Mineralölsteuer – immer mehr ab und wird eines Tages ganz versiegen.

  • Wie soll in Zukunft das Verhältnis von staatlicher und Nutzer-Finanzierung bei Strasse und Schiene ausgestaltet werden?
  • Wie kann die Bereitschaft für eine höhere Nutzerfinanzierung geschaffen werden?
  • Welcher Ersatz lässt sich auf staatlicher Seite für die zweckgebundene Mineralölsteuer finden?

Die digitale Revolution erfasst gegenwärtig alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft und wird ähnliche disruptive Auswirkungen haben wie die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert. Erste Auswirkungen sind auch im Mobilitätssektor sichtbar (selbstfahrende Autos, Uber, elektronisches Ticketing, digitale Mobilitätslösungen usw.). Wir stehen jedoch erst am Anfang dieser Umbrüche.

  • Was bedeutet die Digitalisierung für die verschiedenen Verkehrsträger (Strasse, Schiene, Luft) und für die in diesen Sektoren tätigen Unternehmen und Akteure?
  • Welche Chancen bietet die Digitalisierung für eine intelligente und nachhaltige Mobilität? Welche Risiken bestehen
  • Welche «Road Map» ist nötig damit der Verkehr in der Schweiz den Anschluss an diese Entwicklungen nicht verpasst?

Die digitale Revolution erfasst gegenwärtig alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft und wird ähnliche disruptive Auswirkungen haben wie die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert. Erste Auswirkungen sind auch im Mobilitätssektor sichtbar (selbstfahrende Autos, Uber, elektronisches Ticketing, digitale Mobilitätslösungen usw.). Wir stehen jedoch erst am Anfang dieser Umbrüche.

  • Was bedeutet die Digitalisierung für die verschiedenen Verkehrsträger (Strasse, Schiene, Luft) und für die in diesen Sektoren tätigen Unternehmen und Akteure?
  • Welche Chancen bietet die Digitalisierung für eine intelligente und nachhaltige Mobilität? Welche Risiken bestehen
  • Welche «Road Map» ist nötig damit der Verkehr in der Schweiz den Anschluss an diese Entwicklungen nicht verpasst?

Der Staat spielt heute bei allen Verkehrsträgern eine zentrale Rolle als Regulator, Eigentümer und Finanzierer.

  • Wie verändert sich die Rolle des Staates bei einer zukünftigen digitalen Mobilität?
  • Wie sieht die künftige Aufgabenteilung zwischen Staat, öffentlichen Unternehmen, Privatwirtschaft und weiteren Akteuren aus?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass die Anreize für Unternehmen und ihre Kunden richtig gesetzt werden (vgl. heutige "Bahnökonomie")?